45 Prozent US-Strafzoll gegen Hynix
Das US-Wirtschaftsministerium hat nunmehr Strafzölle gegen den südkoreanischen Chiphersteller Hynix Semiconductor verhängt.
Die Strafzölle fallen mit rund 45 Prozent niedriger als erwartet aus. Im Zuge des vom US-Konkurrenten Micron angestrengten Wettbewerbsverfahren wurde mit einem Strafzoll von bis zu 57 Prozent gerechnet.
Damit die Strafzölle in Kraft treten können, muß die International Trade Commission [ITC] bestätigen, dass die US-Wirtschaft durch eventuelle Subventionen Schaden genommen hat. Der Beschluss der ITC wird für den 31. Juli erwartet. Die Strafzölle sollen dann am 7. August in Kraft treten.
Grund für die Entscheidung ist die Auffassung des Ministeriums, wonach Südkorea Hynix mit unzulässigen staatlichen Hilfen subventioniert hat, um das Unternehmen vor einer Pleite zu bewahren. Diese Finanzhilfen verzerren den Wettbewerb und gehen zu Lasten der amerikanischen und europäischen Konkurrenten. Bereits im April hatte die EU Hynix-Strafzölle in Höhe von 33 Prozent verhängt.
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