LCD: Samsung und LG produzieren in China

EXPANSION
24.12.2009

Südkoreanische Regierung erteilt Erlaubnis für Joint Ventures

Samsung Electronics und LG Display sind ihren Plänen, LCD-Werke in China zu errichten, einen Schritt näher gerückt. Die Regierung in Südkorea gab am Donnerstag bekannt, dass sie den beiden Top-Flatscreen-Produzenten des Landes die Genehmigung dafür erteilt hat, so das “Wall Street Journal“ ("WSJ").

Um koreanische Unternehmen am schnell wachsenden LCD-Markt in China teilhaben und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern stärken zu können, sei man zu dem Entschluss gekommen, einen Export der wichtigsten Technologie - der TFT-LCD-Technologie - nach China zuzustimmen, heißt es in einer Erklärung des Premierministers.

Joint Ventures in China

Im Oktober hatte Samsung bekanntgegeben, dass es ein Joint Venture im chinesischen Suzhou plane, um in einer Anlage der Generation 7,5 LCD-Panels von 40 Zoll Größe zu produzieren. Die Kosten sollen bei rund 1,5 Milliarden Euro (2.600 Mrd. südkoreanische Won) liegen. Der Investitionsanteil des weltgrößten Lieferanten für LCD-Panels soll bei etwa 550 Millionen Euro liegen.

LG Display plant hingegen in China ein Joint Venture für LCD-Panels der achten Generation, die Kosten sollen bei 2,8 Milliarden Euro liegen. Eine Anlage der Generation 7,5 kann Panels mit etwa 40 Zoll Größe am Fließband erzeugen, während Anlagen der achten Generation Panels mit 50 Zoll und größer herstellen können.

Beide Unternehmen hatten bis dato die Entscheidung der südkoreanischen Regierung abgewartet.

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