Samsung plant LCD-Werk in China

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16.10.2009

Großinvestition wegen wachsender Nachfrage

Der führende südkoreanische Technologiekonzern Samsung Electronics will in China eine Fabrik für LCD-Flachbildschirme für 2,6 Billionen Won (rund 1,5 Mrd. Euro) errichten. Für den geplanten Bau der Anlage in Suzhou im Osten Chinas soll ein Joint Venture gegründet werden, wie der weltgrößte Produzent von Speicherchips und LCD-Fernsehgeräten am Freitag mitteilte.

Wer der Partner sein wird und wie viele Anteile der Konzern an dem Joint Venture halten will, wurde nicht bekannt. Einzelheiten will Samsung erst nennen, wenn es die erforderliche Genehmigung der Pläne von der südkoreanischen und chinesischen Regierung hat.

Start 2011

In Suzhou soll eine Anlage der Generation 7,5 entstehen, in der LCD-Panels von 40 Zoll (102 Zentimeter) und größer für Fernsehgeräte gefertigt werden. Die Serienfertigung soll 2011 beginnen.

Hintergrund der Großinvestition ist die wachsende Nachfrage nach größeren LCD-Fernsehern in China. Samsungs einheimischer Wettbewerber LG Display hatte erst vor zwei Tagen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens angekündigt, um im bevölkerungsreichsten Land der Erde eine LCD-Fabrik der achten Generation für vier Milliarden Dollar (knapp 2,7 Mrd. Euro) zu bauen.

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(dpa)