Erste Konzepte für das vernetzte Heim
Microsoft nutzt seine Hardware-Entwicklerkonferenz WinHEC 2003 in New Orleans, um seine Vorstellungen von der Vernetzung von Unterhaltungselektronik und PC zu präsentieren.
Dazu stellte der Softwarekonzern fünf Entwicklungen vor, denen in Zukunft eine Schlüsselrolle zukommen soll.
Vor allem der einfachen Bedienung fällt dabei eine wichtige Rolle zu. Nach den Plänen von Microsoft sollen die Benutzer das Gerät nach Hause bringen, anschließen und sofort in Betrieb nehmen können, ohne es vorher umständlich zu konfigurieren.
PC-Prototyp "Athens"
Bill Gates hat weiters einen PC-Prototypen vorgestellt, der
richtungsweisend für künftige Computergenerationen sein soll. Der
gemeinsam mit Hewlett-Packard entwickelte Computer mit dem Codenamen
"Athens" soll unter anderem über ein integriertes Telefon und eine
Digitalkamera verfügen.
Bill Gates stellt neue PC-Generation vorDie Konzepte
Für die zentrale Schaltstelle will Microsoft seinen Media-Center-PC mit dem "Media Center TV-Client" erweitern. Damit sollen Musik, Video und Multimedia-Präsentationen auf alle Displays, egal ob TV-Schirm oder Computermonitor, im Haus gebracht werden, unabhängig wo sich der Media-PC befindet.
Auf der Basis von "Universal Plug and Play" [UPnP] sollen Heimelektronikgeräte auf Musik- oder Videodaten sowie die dazugehörenden Metadaten wie Titel und Textzeilen zugreifen.
Mit der "Universal Audio Architecure" [UAA] will Microsoft die Leistung seiner Audiotreiber wie für USB- und Firewire-Geräte verbessern, während das "Media Transport Protocol" [MTP] vor allem die Qualität der Übertragung verbessern soll. MTP kann nach Angaben von Microsoft sofort ohne zusätzlich Software installiert werden.
Einfacheres Überspielen ohne Qualitätsverlust
Schließlich hat Microsoft auch seine "High-Performance Media
Access Technology" [HighMAT] vorgestellt. Der gemeinsam mit
Matsushita entwickelte Standard soll die Aufnahme von Medieninhalten
auf Leermedien und deren Abspielen erleichtern.
HighMAT
