24.04.2003

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Bildquelle: fuZo

Europaweites Rating-System für Spiele

Konsumenten in ganz Europa können sich ab sofort beim Kauf von Computer- und Videospielen an neuen Altersklassifikationen und Symbolen orientieren.

Beschlossen wurde die Einführung des neuen pan-europäischen Rating-Systems von der ISFE [Interactive Software Federation of Europe], dem europäischen Dachverband der Unterhaltungssoftware.

Das PEGI [Pan-European Game Information] genannte System wird in 16 europäischen Ländern, darunter auch Österreich, eingeführt.

Die Klassifizierung soll den Konsumenten eine größere Sicherheit geben, dass der Inhalt eines Spiels für eine spezielle Altersgruppe geeignet ist.

Fünf Altersstufen

PEGI funktioniert ausschließlich nach dem Prinzip der Freiwilligkeit. Auf Basis einer Selbsteinschätzung soll automatisch ein Rating vergeben werden, das zusätzlich durch eine zentrale Stelle überprüft wird.

Das System wird fünf Altersabstufungen aufweisen: "ab drei Jahren", "ab sieben Jahren", "ab zwölf Jahren", "ab 16 Jahren" und "ab 18 Jahren".

Weiters klassifizieren sechs Inhaltsbeschreibungen das Produkt, falls dieses gewalttätige, sexuelle, besonders gruselige oder diskriminierende Bilder enthält.

Spielebranche als Vorreiter

Damit ist die Gamesbranche ein Vorreiter in puncto europaweiter Jugendschutz. Bisher wurden bei Spielen wie auch Film- und Musikprodukten die Kennzeichnungen allein auf Länderebene vorgenommen.

Mit der technischen Erstellung des Systems und der Durchführung hat die ISFE die niederländische Organisation NICAM [The Neterlands Institute for the Classification of Audiovisual Media] betraut.

Unterstützt wird diese durch das VSC, das britische Video Standard Council.