12.04.2003

SAID AL-SAHHAF

Bildquelle: APA

Irakischer Info-Minister als "Kult-Objekt"

Die US-Website, die sich dem irakischen Informationsminister Mohammed Said al-Sahhaf verschrieben hat, ist unter dem User-Ansturm offensichtlich zusammengebrochen.

Am Freitag mussten die Betreiber die Seite vom Netz nehmen und versuchen einen eigenen Server dafür bereit zu stellen. Mittlerweile ist die Seite wieder online.

Um für die Kosten aufkommen zu können wollen sie T-Shirts, Kaffeehäferln und Grillschürzen mit Zitaten des irakischen Ministers verkaufen.

Geradezu Kultstatus erlangte Sahhaf in den Augen der Website-Macher, indem er gegenüber Journalisten im Bagdader Hotel "Palestine" beharrlich die militärischen Erfolge der vorrückenden US-Truppen bestritt.

Scherz unter Freunden

Eigentlich war die Seite nur als Scherz unter Freunden geplant. Innerhalb von Stunden wurde jedoch das Pentagon darauf aufmerksam und machte die Seite breiter bekannt.

Von Dienstag bis Freitag hat sich durch die Medienberichterstattung und die Verbreitung unter Blogs der Traffic derart erhöht, dass die Seite vorübergehend vom Netz genommen werden musste.