Nachkriegs-Treiben im Internet
Eine US-Website hat sich dem irakischen Informationsminister Mohammed Said al-Sahhaf verschrieben, der während des Krieges oft mit drastischen Worten die Sicht seiner Führung über den Verlauf der Kämpfe präsentiert hatte.
Auf der Website sind Zitate und Fotos des Ministers zusammengetragen.
Geradezu Kultstatus erlangte Sahhaf in den Augen der Website-Macher, indem er gegenüber Journalisten im Bagdader Hotel "Palestine" beharrlich die militärischen Erfolge der vorrückenden US-Truppen bestritt.
Seit US-Truppen am Mittwoch die Kontrolle über das Zentrum von Bagdad übernommen haben, wurde Sahhaf nicht mehr gesehen.
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