31.03.2003

BILANZ 2002

Bildquelle: beko

Beko verdreifachte Betriebsverluste

Die Wiener IT-Finanzholding Beko Holding AG ist im vergangenen Geschäftsjahr tief in die Verlustzone geschlittert.

Das Betriebsergebnis [EBIT] hat sich 2002 auf minus 7,3 Mio. Euro massiv verschlechtert, der Umsatz brach um 25 Prozent auf 62,3 Mio. Euro ein.

Boden erreicht

Der Vorstand plane, "nachdem alle Abschreibungen in der Bilanz verarbeitet sind sowie erkennbar ist, dass damit wirklich der Boden erreicht wurde", eine neue Strategie zu formulieren, hieß es heute von Beko.

Die Insolvenz der deutschen Beteiligung Pallas Soft AG und der Sanierungsprozess des schwer defizitären Call-Center-Betreibers CLC AG hätten "das Bilanzbild des Konzerns schwer belastet". Die Kursverluste von assoziierten Unternehmen und anderen Beteiligungen "führten ebenfalls zu größeren Wertberichtigungen".

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] betrug 2002 minus 16,9 Mio. Euro, das Nachsteuerergebnis belief sich auf minus 14,1 Mio. Euro. Nach Minderheitsanteilen beläuft sich das Konzernjahresergebnis auf minus 13,2 Mio. Euro.