"Bionic-Hornissen" als Kampfmaschinen
Israel will mit Nanotechnologie kleine Flugroboter in Insektengröße bauen, die feindliche Ziele selbstständig finden und zerstören sollen.
Das berichtete die Tageszeitung "Jedioth Ahronoth" unter Berufung auf den israelischen Vizepremier Schimon Peres.
Die "Bionic-Hornissen" sollen laut Bericht selbstständig navigieren und feindliche Ziele aufspüren können, die mit größeren Objekten ansonsten unerreichbar sind.
Die Flugroboter sind Teil eines ganzen Waffenarsenals, das Israel derzeit entwickelt. Auch "Superhandschuhe", die dem Träger die Kräfte eines "Bionic-Menschen" verschaffen sollen, und Miniatursensoren gegen Selbstmordattentäter sind laut Bericht geplant.
Laut Peres sollen die ersten Prototypen, die mit Hilfe von Nanotechnologie entwickelt werden sollen, in drei Jahren fertig sein.
Zehn Milliarden Dollar für US-Bots
Bereits heute ist der militärische Einsatz von Robotern keine Seltenheit mehr. Unbemannte Flugzeuge, Fahrzeuge und Schiffe werden immer öfter verwendet, um Kampfplätze zu erkunden, Sprengsätze aufzuspüren und Soldaten aus der Kampflinie zu halten.
Das Pentagon gab zwischen 1991 und 1999 rund drei Milliarden US-Dollar für die Entwicklung unbemannter Fluggeräte aus, bis 2010 werden es etwa zehn Milliarden sein.
Ein Drittel aller militärischen Bodenfahrzeuge der US-Armee soll bis 2015 unbemannt unterwegs sein können.
(Reuters | AP)
