IT-Beschäftigte zu Demo aufgerufen

KOLLEKTIVVERTRAG
18.02.2009

Gewerkschaft fordert höhere Ist-Gehälter

Bisher gab es für die etwa 35.000 Beschäftigten in der IT-Branche keine Einigung auf die von der Gewerkschaft geforderte Ist-Lohnerhöhung im IT-Kollektivvertrag. Der Fachverband Unternehmensberater und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer (WKÖ) hat sich laut Gewerkschaft gegen eine tatsächliche Erhöhung der Ist-Gehälter ausgesprochen. Am Dienstag wurde auf einer Betriebsratskonferenz der Beschluss gefasst, den Unmut über das Verhalten der WKÖ im öffentlichen Raum kundzutun.

Demonstration für Ist-Lohnerhöhung

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat die IT-Beschäftigten deshalb am Dienstag zu einer Demonstration aufgerufen. Am 26. Februar soll zur Durchsetzung der Forderung nach einer Ist-Erhöhung im IT-Kollektivvertrag in der Wiener Innenstadt eine Demonstration stattfinden. Als Treffpunkt wurde der Schwedenplatz (U-Bahn-Station) ausgewählt.

Bis 16.30 Uhr soll der Demonstrationszug zur Zentrale von Raiffeisen im 2. Bezirk gezogen sein, wo auch die Abschlusskundgebung stattfinden soll. Die Gewerkschaft wählte diesen Ort deshalb aus, weil sich im Zuge der Verhandlungen die IT-Unternehmen im Raiffeisen-Konzern beziehungsweise ihm nahestehende Unternehmen, repräsentiert durch den Verhandler auf Arbeitgeberseite, als "besondere Blockierer in dieser Frage" präsentiert hätten, hieß es in einer Gewerkschaftsaussendung.

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(APA)