AMD kündigt Chips für Mini-Notebooks an

vs. intel atom
14.11.2008

Neue Plattformen "Yukon" und "Congo" Mitte 2009

Der US-Chiphersteller AMD will sich mit neuen Plattformen Anteile am wachsenden Markt für kleine Notebooks sichern.

Die Einführung der Produkte mit den Codenamen "Yukon" und "Congo" solle in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erfolgen, berichtete das Unternehmen am Donnerstag im kalifornischen Sunnyvale.

Umstrukturierung geplant

AMD will in Zukunft Prozessorenentwicklung und -produktion trennen. Letztere soll in ein Unternehmen ausgegliedert werden, das von einem Investmentfonds aus dem Emirat Abu Dhabi finanziert wird.

AMD greift Intel mit Geld aus Abu Dhabi an

Allerdings habe man nicht nur Mini-Notebooks, sondern auch größere und leistungsstärkere Sub-Notebooks im Visier. Die Plattformen seien ideal für Geräte wie das MacBook Air. "Die Kunden machen mit den Mini-Notebooks keine guten Erfahrungen", sagte AMD-Manager Bahr Mahony. Man wolle ihnen ein "vollständiges Erlebnis" bei der Computernutzung bieten.

Marktführer Intel hat derzeit mit seinem Atom-Prozessor großen Erfolg auf dem Markt für Mini-Notebooks. Diese abgespeckten Geräte sind vor allem fürs Surfen im Internet gedacht. Im kommenden Jahr könnten davon laut einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner weltweit neun Millionen Stück verkauft werden.

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(dpa)