Opera will auf jedes Smartphone
Der norwegische Browser-Hersteller Opera sieht in den Smartphones seinen Zukunftsmarkt.
"Es gibt 500 Mio. PCs und dieser Markt ist besetzt. Dagegen sind bereits mehr als eine Mrd. Handys im Umlauf und es werden immer mehr", so Pal Hvistendahl, Kommunikationsdirektor des Softwareunternehmens. "Der Browser wird ein zentraler Teil jedes Handys."
Die Symbian-OS-Version des Browsers wurde erstmals zusammen mit Sony Ericsson auf dessen Smartphone P800 implementiert. Als Nächstes ist eine Downloadversion für das Nokia 3650 geplant. Langfristig hofft Hvistendahl, dass Opera-Browser auf jedem Smartphone implementiert werden.
Smartphone-Browser
Opera hatte im vergangenen Jahr seinen Smartphone-Browser mit
spezieller Rendering-Technologie für kleine Displays angekündigt,
die Entwicklungsarbeiten begannen allerdings schon viel früher. Der
Browser ist voll HTML-fähig und ist nicht auf Technologien wie WAP
angewiesen, obwohl auch dieser Standard unterstützt wird.
Opera will mobile Browser-VorherrschaftDarstellung speziell abgestimmt
Die eigentliche Stärke des Opera-Browsers liegt in der Darstellung von Webpages, die speziell auf die kleinen Displays von Handys abgestimmt wurde. Um sich die Website anzusehen, muss der Benutzer nicht seitwärts scrollen, sondern nur nach unten.
Bildelemente werden für höhere Geschwindigkeit beim Seitenaufbau verkleinert oder vollständig ausgefiltert. Der Browser benötigt noch ein MB Speicherplatz, an einer Verkleinerung wird aber gearbeitet.
Die Small-Screen-Rendering-Technologie ist auch in die jüngste Desktopversion des Browsers, Opera 7, integriert. Das Softwareunternehmen will Entwicklern damit die Chance geben, ihre Webseiten für Handy-Displays anzupassen.
Kein Opera für MS-Smartphones
"Der Browser unterstützt sowohl Symbian OS als auch
Linux-Plattfomen", so Hvistendahl. Die Norweger, die seit langem
einen schwelenden Konflikt mit Microsoft ausfechten, wollen
allerdings ihren Browser nicht auf Microsofts Windows CE für
Smartphones portieren.
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