18.02.2003

3GSM 2003

Bildquelle: 3gsm

Roadmaps für UMTS-Handys

Nokia will im laufenden Halbjahr in Europa UMTS-fähige Mobiltelefone auf den Markt bringen: "Die ersten Nokia-Handys vom Typ 6650 werden voraussichtlich in der ersten Hälfte 2003 ausgeliefert", kündigte das finnische Unternehmen auf der 3GSM in Cannes an.

"Passiert nicht so schnell"

Der nach Nokia weltweit zweitgrößte Handyhersteller Motorola meint unterdessen, die dritte Mobilfunkgeneration UMTS werde heuer zwar "Realität", laufe aber erst langsam an: "UMTS passiert nicht so schnell, wie alle erwartet haben", sagte Tom Lynch, Vizepräsident bei Motorola. Dennoch: "Es passiert", betonte Lynch.

Motorola hat als weltweit erstes Unternehmen bereits im Vorjahr ein UMTS-Handy präsentiert. Bis Jahresende soll es von Motorola drei UMTS-Modelle geben.

Chancen sieht Motorola dabei nicht nur in UMTS, sondern auch in der Vorstufe EDGE [Enhanced Data Rate for GSM Evolution]. EDGE sei für alle interessant, die keine UMTS-Lizenz hätten oder vor technischen Hürden stünden und trotzdem UMTS-ähnliche Dienste anbieten wollen.

Betreiber geben das Tempo vor

Das erste UMTS-Handy von Sony-Ericsson soll in etwa so viel kosten wie das derzeit teuerste GSM-Modell im Portfolio.

"Die neuen Geräte werden aber nicht am 1. Juli in den Regalen stehen", betonte Sony-Ericsson-Vizepräsident Jan Wareby.