06.12.2002

AUFWÄRTS

Bildquelle: ORF.at

Erholung für Halbleitermarkt

Wegen steigender Nachfrage erhöhen sowohl Chiphersteller AMD als auch Intel ihre Umsatzprognose.

Der weltweit größte Chiphersteller Intel hat für das laufende Quartal eine Prognose von 6,8 bis sieben Mrd. USD angegeben. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Quartalsumsatz zwischen 6,5 und 6,9 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Konkurrent AMD erwartet für das vierte Quartal nunmehr einen Umsatz von rund 700 Millionen Dollar und damit 35 Prozent mehr als im dritten Quartal. Die bisherige Prognose nannte ein Plus von lediglich 20 Prozent. Analysten erwarteten bisher einen Umsatz von knapp 600 Millionen Dollar.

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Produzenten profitieren von Nachfrage

Intel begründete die Aufwärtsrevision nach Börsenschluss mit einem höheren Absatz in Asien, vor allem durch Käufe der chinesischen Regierung.

Zuvor hatte der Konzern für die letzten drei Monate des Jahres mit einem Umsatz von 6,5 bis 6,9 Milliarden Dollar gerechnet, während von Thomson First Call befragte Analysten im Mittel Erlöse von 6,74 Milliarden Dollar vorausgesagt hatten.

AMD begründete seine Anhebung der Umsatzprognose mit einer sich besser als erwartet entwickelnden Nachfrage nach Mikroprozessoren in PCs sowie nach Flash-Memory-Chips, die auch Intel produziert.

Analysten erwarteten bisher durchschnittlich einen AMD-Quartalsumsatz von knapp 600 Mio. Dollar.