Wiener IT-Messe im Zeichen der IT-Flaute
Die Wiener IT-Fachmesse Ifabo hat heute ihre Tore für die Besucher geöffnet. Wie im vergangenen Jahr werden auch heuer wieder rund 30.000 Besucher erwartet.
Dennoch ist die anhaltende IT-Flaute auch an der Ifabo nicht spurlos vorübergegangen. Nach 280 Ausstellern im vorigen Jahr sind es heuer nur 235.
Microsoft und Hewlett-Packard [HP], die im Vorjahr nicht an der Ifabo teilgenommen haben, sind diesmal aber mit dabei. Andere Branchengrößen wie IBM und Siemens hingegen sind nicht vertreten. Die Ifabo läuft noch bis Freitag. Der Eintritt kostet 18 Euro, Schüler und Studenten zahlen sieben Euro.
Die Ifabo und die IT-KriseKonsumenten-Highlights
"Die Zeiten sind unsicher. Es ist nicht einfach für Österreichs Klein- und Mittelbetriebe, zu überleben", sagte der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Christian Domany, bei der Eröffnung der Messe.
Reed-Messe-Wien-Geschäftsführer Matthias Limbeck hofft dennoch auf eine erfolgreiche Veranstaltung. Gerade in Zeiten der flachen Wirtschaftsentwicklung sei die Knüpfung geschäftsbringender Kontakte auf der Messe von besonderer Bedeutung, meint Limbeck.
Für Aufsehen sorgten zum Messeauftakt entgegen der angepeilten Zielgruppe vor allem Konsumentenprodukte:
HP präsentierte seinen neuen Tablett-PC, Sony zeigte eine Digitalkamera, die "Sushi" heißt, weil sie etwa gleich groß ist wie die gleichnamige japanische Fischspezialität. Und die Telekom Austria will mit "SMS im Festnetz" für Aufmerksamkeit sorgen.
