Parlamentarier bekamen Laptops
Die Abgeordneten des National- und Bundesrats dürfen sich seit heute über den Besitz eines Laptops freuen.
Eine entsprechende Initiative aller vier Parteien wurde mit der "feierlichen Übergabe" der Computer an die Nationalratspräsidenten und Klubchefs abgeschlossen.
Ziel sind eine Modernisierung der Verwaltung und ein erleichterter Zugang der Abgeordneten zu parlamentarischen Materialien.
Bis die elektronische Gesetzgebung - von der Regierungsvorlage bis hin zur elektronischen Publikation an Stelle der Schriftform des Bundesgesetzblattes - Wirklichkeit wird, bedarf es noch einer Reihe von Maßnahmen. Zum einen muss sichergestellt sein, dass die jeweils im Gesetzgebungsprozess erreichte Version - Regierungsvorlage, im zuständigen Ausschuss veränderte Version, Beschluss des Plenums des Nationalrats, Zustimmung des Bundesrats, Publikation - unverwechselbar und authentisch zur Verfügung steht.
Parlamentarier bekommen NotebooksFingerabdrücke und Fußball
Bei der Übergabe waren einige Parteivertreter "schon mit Herz bei der Sache", so die APA.
So besuchte etwa FPÖ-Klubchef Peter Westenthaler die Homepage des Parlaments, seiner Partei, aber auch jene des europäischen Fußballverbands UEFA.
Westenthaler zeigte sich zudem sehr erfreut über die Fingerabdruck-Technologie an den neuen Geräten.
Beim Zugang zu den Geräten hat die Parlamentsdirektion einen Weg gewählt, der zumindest der FPÖ gut gefallen müsste: Das Einloggen funktioniert mittels eines Fingerabdrucks.
Österreichisches Parlament onlineTicker auf der Alm
Andere wie Nationalratspräsident Heinz Fischer [SPÖ] hatten mit der Bedienung des Geräts noch gröbere Probleme.
Allzu große Eile ist allerdings ohnehin nicht geboten. Vorgesehen ist eine großzügige Umstellungsphase. Zumindest ÖVP-Klubchef Andreas Khol möchte aber schon in Bälde Laptop-fit sein:
"Da kann ich im Sommer auf der Alm die APA lesen. Das habe ich mir immer schon gewünscht."
Die Computer bleiben nicht auf Dauer im Besitz der Mandatare. Nach dem Ausscheiden aus dem National- bzw. Bundesrat müssen die Geräte rückerstattet werden.
Das Notebook
Bei den Rechnern handelt es sich um das "Omnibook 6100" von
Hewlett Packard auf denen Windows 2000 läuft.
Technische Daten des "Omnibook 6100"
