Nintendos "GameCube" verkauft sich gut
Die erwartete Preisschlacht blieb zwar generell aus, dennoch soll es auf die am Freitag im europäischen Markt eingeführte Konsole "GameCube" des japanischen Elektronikkonzerns Nintendo einen wahren Ansturm gegeben haben.
In den ersten zwei Stunden sind nach Angaben von Nintendo 10.000 der Konsolen allein in Großbritannien verkauft worden. Dort habe es 50.000 Vorbestellungen für "GameCubes" gegeben.
Der Verkaufsleiter der Computerabteilung der Elektrofachmarkt-Kette Saturn in Berlin meldete, die Nachfrage sei größer gewesen als Mitte März beim Konkurrenzprodukt "Xbox" von Microsoft aber geringer als bei Marktführer Sony mit seiner "Playstation 2".
Aus Östereich sind noch keine genauen Verkaufszahlen bekannt.
Schon für 179 Euro gesichtet
Bis zum Jahresende rechnet Nintendo mit einem Verkauf von 600.000
bis 700.000 GameCubes in Europa. Mitte April hatte Nintendo
angekündigt, die Konsole, für die es bis zum Jahresende über 100
Spiele zum Preis von etwa 60 Euro geben soll, für 199 statt der
ursprünglich geplanten 250 Euro einführen zu wollen. In Deutschland
soll der GameCube bei MediaMarkt aber auch schon für 179 Euro
gesichtet worden sein.
Die Schlacht der KonsolenInternet-Zugang für den GameCube?
Aus US-Industriekreisen hieß es am Donnerstag, dass Nintendo zusätzlich plane, einen Internet-Zugang für den GameCube in das Gerät einzubauen.
Details der Online-Strategie Nintendos sollen demnach am 21. Mai auf der "Electronic Entertainment Expo" in den USA vorgestellt werden.
Von Seiten Nintendos war dafür zunächst keine Bestätigung zu erhalten.
Für den "GameCube" gibt es im Gegensatz zur "Xbox" keinen Netzwerk-Zugang, für die "Playstation 2" soll es im August einen Adapter geben.
