Stagnation auf weltweitem PC-Markt
Der weltweite PC-Markt befindet sich weiterhin auf Nullwachstum.
Laut einer gestern veröffentlichten Studie von Gartner Dataquest hat der Markt im ersten Quartal 2002 ein Volumen von 32,7 Millionen verkauften Einheiten erreicht.
Das entspricht in etwa dem Volumen desselben Vorjahrsquartals. In der Region EMEA [Europa, Naher Osten und Afrika] und in den USA kam es zu einem leichten Wachstum von 2,4 bzw. 2,3 Prozent.
Die derzeitige Schätzung für das Gesamtjahr liegt bei einer weltweiten Steigerung von vier Prozent.
Dell konnte im ersten Quartal seine Marktführerschaft weiter ausbauen, von 12,6 Prozent im Vorjahresquartal auf nunmehr 14,3 Prozent.
GartnerBranchenprimus Dell
Der Vergleich mit dem ersten Quartal des Vorjahres dürfe allerdings nicht überschätzt werden, da dieses von einem weltweit schwachen Markt geprägt war.
Insgesamt schrumpfte der PC-Markt 2001 zum zweiten Mal in seiner Geschichte, und zwar weltweit um 4,6 Prozent auf 128 Millionen ausgelieferte Einheiten.
Dabei küren die Beobachter Dell einhellig zum Branchenprimus. Das Unternehmen kann als einziger Anbieter überall mit Zuwächsen aufwarten.
PC-Markt nach 1985 auch 2001 geschrumpftGlobales Wachstum sehr schleppend
"In Wahrheit bleibt das globale Wachstum sehr schleppend", so Gartner-Dataquest-Analyst Charles Smulders.
In den USA wurden insgesamt 11,1 Millionen Einheiten, in EMEA 10,23 Millionen verkauft.
Dabei entwickeln sich die Märkte in West- und Osteuropa weiterhin in zwei verschiedene Richtungen. Während in Osteuropa die Verkaufszahlen um 14 Prozent stiegen, kam es in Westeuropa zu einem vierprozentigen Rückgang.
Die beiden größten europäischen Märkte, Großbritannien und Deutschland, fielen sogar unter den Westeuropa-Schnitt.
Dell vor Compaq, HP, IBM und NEC
Dell konnte seine Führungsposition auch in den USA [26,3 Prozent Marktanteil] weiter ausbauen. In EMEA hatte mit einem Anteil von 14,1 Prozent Compaq die Nase vorn. Im gloablen Wettbewerb liegt Compaq hinter Dell auf Rang zwei. Auf den Plätzen folgen Hewlett-Packard, IBM und NEC.
