21.03.2002

UNPROFITABEL

Bildquelle: fuZo

T-Onlines Problem mit Auslandstöchtern

Der größte Internet-Anbieter in Europa, T-Online, wird Analysteneinschätzungen zufolge am Donnerstag bei der Vorstellung seiner Bilanz für das Jahr 2001 einen weiter gesunkenen operativen Verlust ausweisen.

Während das von der Deutschen Telekom zu mehr als 80 Prozent kontrollierte Unternehmen Ende November ein negatives EBITDA [Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen] von unter 200 Millionen Euro für 2001 prognostizierte, rechnen von Reuters befragte Analysten im Durchschnitt nun mit einem negativem EBITDA von 186,6 Millionen Euro.

Auslandstöchter arbeiten unprofitabel

Für das vierte Quartal werden Erlöse von 324,6 Millionen Euro erwartet, nach 270 Millionen Euro im Vorquartal.

Abgesehen vom Internet-Geschäft in Deutschland arbeiten die ausländischen Tochtergesellschaften in Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz, die Internet-Portale T-Info und T-Travel sowie die gemeinsamen Aktivitäten mit dem Springer-Verlag nicht profitabel.

Die Auslandstöchter hatten im dritten Quartal 2001 lediglich ein Zehntel des Umsatzes, aber rund ein Viertel des Verlusts verursacht.