20.03.2002

ADSL WARS

Bildquelle: ORF.at

ISPA-Breitseite gegen die Telekom

Die Meinung der Telekom Austria [TA], dass der neue Vertrag für Weiterverkäufer von ADSL für die Provider im Einkauf sogar günstiger sei als der alte, können die ISPs nicht teilen, im Gegenteil.

"Wir werden uns mit allen Mitteln dagegen wehren", sagte Kurt Einzinger, Generalsekretär der ISPA [Internet Service Providers Association Austria] zur fuZo.

"Krasse Benachteiligung der Provider"

Es gehe nicht darum, so Einzinger weiter, "das Produkt wegzukriegen", nur müsse die Ausgangsposition für Jet2Web und alle übrigen Provider gleich sein.

Wenn man wie die TA das Downloadvolumen auf vier GB [bisher ein GB] vervierfache, die Reseller von der Telekom aber nur ein freies Kontingent von 800 MB [statt bisher 500] angeboten bekämen, dann sei das eine krasse Benachteiligung der Provider.

Unter diesen Bedingungen sei es völlig unmöglich, selbst attraktive ADSL-Angebote zu erstellen.

ISPA wurde nicht informiert

"Das stimmt", sagt Einzinger, "wir haben das Angebot zum Zeitpunkt der Telekom-Pressekonferenz bekommen", als die neuen ADSL-Tarife öffentlich verkündet worden seien.

Im Übrigen sei die ISPA weder über die Dimensionen des neuen ADSL-Angebots noch über den nahen Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens [1. April] informiert worden.