19.01.2002

T-MOBILE

Neue Börsentermine für max.mobil-Mutter

Der angepeilte Zeitplan der Deutschen Telekom für den bereits zwei Mal verschobenen Börsengang ihrer Mobilfunksparte T-Mobile ist von Analysten erwartet worden:

"Ein Unternehmen dieser Größenordnung kann man zu keinem anderen Zeitpunkt als im Juni oder November an die Börse bringen", hieß es am Freitag bei Analysten einstimmig.

Die von der Telekom beabsichtigten Zeitpunkte seien nicht neu und unter Berücksichtigung der Termine für Finanzberichterstattung und der Börsenhistorie wenig überraschend. Als wahrscheinlicher und vorteilhafter für die Telekom wird dabei eine Emission im Juni gesehen.

60 bis 70 Millarden Euro im Spiel

Telekom-Vorstandschef Ron Sommer nannte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die traditionell börsenfreundlichen Monate Juni und November als mögliche Zeitpunkte für den Börsengang der Mobilfunksparte.

Er stellte die Emission aber erneut unter den Vorbehalt einer Entwicklung der Börse "in die richtige Richtung".

Die internationale Mobilfunk-Holding wird von Analysten mit 60 bis 70 Milliarden Euro bewertet. Mit der Genehmigung des Börsengangs durch den Telekom-Vorstand wird bis spätestens Mitte März gerechnet.