11.01.2002

GRASSER WILL

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Deutlich mehr Geld für die TA

Dem Verkauf des ÖIAG-Anteils an der Telekom Austria [TA], als letzter großer Staatsbesitz auf der Privatisierungsliste dieser Legislaturperiode, werde "größtes Augenmerk" gewidmet, sagte heute Finanzminister Karl-Heinz Grasser [FPÖ].

Er gab zu bedenken, dass es "für den Finanzplatz Wien nicht gut wäre, wenn die TA die Börse verlässt". Gleichzeitig ließ er - entgegen früheren Aussagen - heute wissen, dass das Wiedererreichen des Emissionskurses von neun Euro als Verkaufspreis nicht ausreicht.

Zu neun Euro "sicher nicht verkaufen"

Grasser selbst hatte Mitte 2001 als Bedingungen, unter denen die Republik Österreich weitere Anteile an der TA privatisieren will, den TA-Turn-around sowie einen Aktienkurs jenseits von neun Euro genannt, Letzteres ist mittlerweile eingetreten.

Grasser stellte dazu heute gleich klar, dass man zu neun Euro "sicher nicht verkaufen" werde.

Geheime Präferenzen

Über seine Präferenzen zum Verkaufsprozedere ließ sich Grasser auch weiterhin nicht in die Karten blicken.

Er verwies darauf, dass sich dazu sowohl die ÖIAG als auch die TA selbst Berater bedienen, da es ja auch um die Gleichbehandlung aller Aktionäre gehe.