Prima Prognose für die IT-Branche
Die IT-Branche wird sich laut Einschätzung der Marktforscher spätestens Mitte dieses Jahres konjunkturell erholen.
Die Ausgaben für Informations- und Telekommunikationstechnologien würden 2002 in Westeuropa um rund sieben Prozent steigen, teilte das US-Institut IDC mit.
In den USA würden voraussichtlich rund fünf Prozent mehr für IT-Ausstattungen ausgegeben, in China seien es sogar bis zu zwölf Prozent.
Nach den Voraussagen der Experten wird China bis 2010 der drittgrößte IT-Markt der Welt sein.
Chiphersteller mit hohen Erwartungen
Die beiden weltgrößten Chiphersteller Intel und AMD haben ihre
Umsatzprognosen nach oben geschraubt. Intel hat vor allem von einer
überraschend gestiegenen Nachfrage nach PC-Prozessoren profitiert,
AMD geht sogar davon aus, früher als erwartet, nämlich im zweiten
Quartal 2002 wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen.
Ende der Krise für Intel und AMDSieben Prozent Steigerung in Europa
"Vor den Ereignissen des 11. September hatten wir erwartet, dass der Aufschwung schon 2001 beginnt", sagte John Gantz vom Marktforschungsinstitut IDC.
Das Institut ist für seine eher konservativen Einschätzungen und Marktprognosen bekannt.
Sogar Handy-Hersteller optimistisch
Auch die Handy-Hersteller, die in diesem Jahr besonders hart von
der Flaute betroffen waren, zeigten sich zuversichtlicher. Während
in diesem Jahr fast jedes zweite der Unternehmen mit sinkenden
Erlösen kämpfte, erwartet 2002 nur noch jedes fünfte Unternehmen
einen Rückgang. 45 Prozent der Unternehmen rechnen hingegen mit
steigenden Umsätzen.
2002 neue Impulse durch UMTS75 Millionen XP-Lizenzen
Microsoft werde nach den Voraussagen des Instituts rund 75 Millionen Lizenzen für sein neues Betriebssystem Windows XP in diesem Jahr vertreiben.
Immer stärkere Konkurrenz ist nach wie vor von der Open-Source-Alternative Linux zu erwarten.
