Oracle- und Adobe-Gewinne schrumpfen
Der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller Oracle hat im abgelaufenen Quartal vor allem wegen rückläufiger Einnahmen im Lizenzgeschäft weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, aber die Erwartungen von Analysten erfüllt.
Der Nettogewinn ist im Quartal bis Ende November von 622,8 Millionen auf 549,5 Millionen USD [609 Mio. Euro] oder auf zehn Cent von elf Cent je Aktie gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten einen Gewinn je Aktie von zehn Cent erwartet.
"Das war unser härtestes Quartal seit zehn Jahren. Sobald die Konjunktur an Fahrt gewinnt, werden wir wieder deutlich mehr verdienen", sagte Oracle-Chef Larry Ellison.
Der Umsatz ging den Angaben zufolge auf 2,4 von 2,7 Milliarden USD im Vorjahr zurück. Analysten hatten nur mit einem Rückgang auf 2,5 Milliarden USD [2,80 Mrd. Euro] gerechnet. Die Aktien des Unternehmens gaben nachbörslich weiter nach.
Oracle blickt in düstere ZukunftAdobe bricht ein
Der Reingewinn von Adobe Systems ist unterdessen im vierten Quartal 2001 nach Angaben des Unternehmens um mehr als die Hälfte eingebrochen.
Das Unternehmen teilte am Donnerstag in San Jose mit, der Reingewinn sei auf 34,3 Millionen USD [38 Mio. Euro] oder 14 Cents je Aktie gesunken.
Ohne Sonderbelastungen ist der Gewinn je Aktie im Berichtsquartal auf 67,9 Millionen USD oder 20 Cents je Aktie zurückgegangen. Damit lag das Unternehmen im Rahmen seiner eigenen Prognosen, die von einem Gewinn zwischen 20 und 22 Cents je Aktie ausgegangen waren.
