12.12.2001

GABENTISCH

Bildquelle: FuZo

Weihnachtliche Handyflaute für Mobilkom

Die Mobilkom Austria wird laut eigenen Angaben im heurigen Weihnachtsgeschäft um 30 Prozent weniger Handys verkaufen als im Vorjahr.

Dennoch zeigt man sich beim größten Mobilfunkbetreiber Österreichs zufrieden: "Angesichts dessen, dass schon 82 Prozent aller Österreicher ein Handy besitzen, haben wir mit größeren Einbrüchen gerechnet", so Mobilkom-Marketingchef Hannes Ametsreiter.

Gedämpfte Nachfrage nach GPRS

Eher gedämpft scheint dabei die Nachfrage nach der neuesten Technologie auf dem Handymarkt, der "zweieinhalbten" Mobilfunkgeneration GPRS [General Packet Radio System], die eine schnelle Übertragung von Daten via Handy ermöglicht und entwicklungsmäßig zwischen dem derzeitigen Standard GSM und der dritten Generation UMTS liegt.

Laut Nemsic sind 20 bis 30 Prozent der derzeit verkauften Mobiltelefone GPRS-Geräte.

Für das vierte Quartal 2001 gab sich Nemsic für die Geschäftsentwicklung der Mobilkom vorsichtig optimistisch: Die positive Tendenz des dritten Quartals werde sich im letzten Jahresviertel weiter fortsetzen.