Reality-Spiel leidet unter Spielerschwund
Majestic, das ambitionierte Reality-Computerspiel, bei dem die Spieler via Faxsendungen, E-Mail-Nachrichten und Telefonanrufen einen "Akte X"-artigen Fall lösen müssen, hat offensichtlich ein Problem mit dem Durchhaltevermögen seiner Teilnehmer:
91 Prozent aller Spieler, die sich die erste Aufgabe aus dem Netz geladen haben, sind schon vor Ende der ersten Aufgabe wieder abgesprungen oder haben schlicht aufgegeben.
Gespielt werden kann Majestic entweder solo oder im Team. Insgesamt erstreckt sich das Spiel über acht Episoden, für die jeweils ein Monat Spielzeit zu veranschlagen ist.
Reality-Spiel mit Telefon, Fax, E-MailDownload-Problem
Majestic-Entwickler Electronic Arts will jetzt dem Spielerschwund mit Box-Versionen des Spiels begegnen, da die aufwendigen Downloads als ein entscheidender Faktor für das mangelde Durchhaltevermögen ausgemacht wurden.
Ob die CD-ROM-Version mit Anleitung allerdings markant mehr Spieler zum Durchhalten bewegen kann, ist noch nicht ausgemacht.
Viele Spieler könnten auch durch den Umstand, dass man des Öfteren tagelang auf den nächsten Hinweis warten muss, abgeschreckt werden. Anderen könnte es zu mühsam sein, kostspielige Ferngespräche zu führen, um auf Mailboxen kryptische Nachrichten abzuhören, ohne die man nicht weiterkommt.
