Nächste Runde im Napster-Prozess
Die unendliche Geschichte von Napster gegen die US-Musikindustrie geht heute in die nächste Runde.
Ein Berufungsgericht in Pasadena wird entscheiden, in welchem Ausmaß die Online-Tauschbörse gegen möglicherweise angebotene Raubkopien vorgehen und inwieweit sie deren Entfernung übernehmen muss.
Der Musterprozess der Musikindustrie gegen ein [ehemaliges] Unternehmen der [ehemaligen] New Economy wird bis zum Obersten Gerichtshof der USA ausgetragen werden.
Bis zur vorläufigen Festlegung der Grenzen zwischen erlaubten und verbotenen Kopier- und Tauschmethoden werden noch allerhand Bits den großen Datenstrom hinuntergehen.
Geplanter Neustart 2002Neustart im Nirwana
Der ehemalige Manager der Bertelsmann Music Group [BMG], Konrad Hilbers, ist Ende Juli zum Napster-Chef berufen worden. Er soll den Start des neuen Dienstes leiten, der mit Hilfe eines Kredites von Bertelsmann entwickelt wird.
Napster ist durch den Prozess seit Juli mehr oder weniger völlig lahm gelegt, der einstmals vorhandene Firmenwert hat sich für Eigentümer Bertelsmann wohl mittlerweile verflüchtigt.
