Handy hilft Schülern beim Schummeln
Schummelzettel bleibt aber auf Platz eins
Technische Errungenschaften werden in Großbritannien zunehmend zum Schummeln eingesetzt.
Im vergangenen Jahr schmuggelten laut einem Bericht der englischen Prüfungsaufsichtsbehörde rund 1.100 Schüler ein Handy in Prüfungen. In jüngster Zeit würden immer mehr Schüler mit Mobiltelefonen erwischt, so Behördenchef Ken Boston.
Schummelzettel auf Platz eins
Die beliebteste Art, seine Leistungen auf unerlaubte Weise zu verbessern, ist laut Bericht jedoch immer noch der Schummelzettel. Mit einem solchen wurden rund 1.887 Schüler bei Prüfungen erwischt. Rund ein Drittel der Ertappten schauten ab oder machten sich fremdes Wissen auf anderem Wege zu Eigen.
Trotz der Gefahr eines Ausschlusses von Prüfungen oder schlechterer Noten wurden 2005 insgesamt mehr als 4.500 britische Schüler des Schummelns überführt. Damit stieg ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr um ein gutes Viertel.
(futurezone | AFP | APA)
