Pixelpark entlässt halbe Belegschaft
Pixelpark steht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" erneut vor einem kräftigen Personalabbau. Bis zu 500 Arbeitsplätze und damit jede zweite der noch verbliebenen 950 Stellen solle gestrichen werden, berichtete die Zeitung am Dienstag vorab.
Betroffen seien auch die Beschäftigten in Deutschland, hieß es. Pixelpark wollte keine Stellungnahme abgeben.
Auch weitere ausländische Tochtergesellschaften sollen geschlossen werden, nachdem der Standort New York bereits zugesperrt wurde. Ob davon auch die österreichische Tochter betroffen sein soll, war am Abend nicht mehr zu erfahren. Am Freitag soll das zweite Restrukturierungsprogramm verkündet werden, zitierte das Blatt Pixelpark-Chef Paulus Neef.
Der Abbau begann im OktoberÜberraschend hohe Verluste in Q3
Vor zwei Wochen hatte Pixelpark überraschend hohe Verluste für das dritte Quartal 2001 ausgewiesen. Im Schlussquartal und Gesamtjahr 2001 rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht mehr mit dem Erreichen der Gewinnschwelle.
Im Mai hatte Anteilseigner Bertelsmann eine Finanzspritze von fast 15 Millionen Euro gesetzt. Die im Nemax50 notierte Pixelpark-Aktie legte bis Dienstagabend auf einem positiven Gesamtmarkt um rund ein Prozent auf 6,96 Euro zu.
