Organische Displays für UMTS-Handys
Kodak und Sanyo werden künftig gemeinsam "Organic Electro Luminescence Displays" [OELD] produzieren.
Zu diesem Zweck gründen die beiden Unternehmen ein Joint Venture, an dem Sanyo 66 Prozent und Kodak 34 Prozent hält, teilte Sanyo mit.
Kodak und Sanyo halten eigenen Angaben zufolge eine Reihe von Patenten bei der OELD-Technologie und arbeiten bereits seit mehreren Jahren bei der Entwicklung von Prototypen zusammen. Insgesamt investieren die beiden Unternehmen 403 Millionen USD in ihr Joint Venture.
Erste Produkte im Februar 2002
Erste gemeinsame Produkte sollen im Februar 2002 in Serie
produziert werden. 2005 wollen Sanyo und Kodak mit ihren OELDs einen
Umsatz von etwa 560 Millionen USD generieren. Die "Organischen Licht
Emittierenden Displays", so die deutsche Bezeichnung, sollen in
Auto-Navigationssystemen, Handhelds und insbesondere in
Mobiltelefonen der dritten Generation [UMTS] zum Einsatz kommen.
Sanyo
KodakIm Unterschied zu den herkömmlichen LC-Displays benötigen die selbst leuchtenden OELDs keine Hintergrundbeleuchtung und sollen daher wesentlich leichter und gleichzeitig stromsparender sein. Die organischen Displays wären damit ein weiterer wichtiger Schritt hin zu längerer Betriebszeit von mobilen Geräten.
Zudem reagieren sie schneller als herkömmliche Displays und sind damit besser für die Darstellung bewegter Bilder geeignet. Auch NEC und Samsung haben ein Joint Venture für die Produktion von OELDs geschlossen.
LCD vs. OELD
