Palm streicht weitere 250 Stellen
Angesichts der anhaltenden Absatzflaute streicht der weltweit führende Taschencomputer-Bauer Palm weitere 250 Stellen.
Das ist rund ein Fünftel der Belegschaft, teilte das Unternehmen heute mit. Im Frühjahr waren bei Palm bereits 300 Arbeitsplätze weggefallen. Palm, lange Zeit Pionier beim Bau von Handhelds, schreibt seit dem Frühjahr Verluste.
Weiter in roten Zahlen
Für das laufende Quartal bis Ende November erwartet Palm einen
Umsatz zwischen 250 bis 280 Millionen USD. Das wäre deutlich mehr
als von Analysten erwartet. Allerdings bleibt das Unternehmen seiner
Prognose zufolge weiter in den roten Zahlen. Experten erwarteten
einen Verlust von sieben Cent pro Aktie.
PalmKonkurrenz wächst
Grund für die Schwierigkeiten bei Palm ist die zunehmende Konkurrenz von Anbietern wie Compaq, Hewlett-Packard, Toshiba und Psion.
Die Kalifornier hatten es verpasst, ihre Software rechtzeitig auf Farbe umzustellen und für Multimedia-Anwendungen aufzurüsten. Deshalb waren in den vergangenen Monaten vor allem PDAs [Personal Digital Assistants] auf dem Vormarsch, die mit den Betriebssystemen Windows CE und dessen Nachfolger, dem eigens für die Taschencomputer geschaffenen Pocket PC von Microsoft, laufen.
