IBM muss für Linux-Werbung Strafe zahlen
Nach einer ungewöhnlichen Werbeaktion hat sich der Computergigant IBM bei der Stadt San Francisco entschuldigt und einer Strafzahlung von 100.000 USD zugestimmt.
Nach einem Bericht der "Los Angeles Times" wird der Computerhersteller auch die Säuberungskosten für seine Graffiti-Kampagne übernehmen. IBM hatte die Bürgersteige der Stadt mit Hunderten von kleinen Cartoons bemalen lassen.
Peace, Love & Linux
Als Werbelogo für eine neue Linux-Workstation dienten das
Friedenssymbol, ein Herz und ein Pinguin. Nach Angaben der Stadt
waren Arbeiter 200 Stunden lang damit beschäftigt, die Graffiti zu
entfernen.
Strafe für Linux-GraffitiAlles abstreiten
IBM hatte zunächst seine Beteiligung an den Gehsteigzeichnungen abgestritten. Auch in Boston, New York und Chicago wurden Tausende der farbigen Logos in den Straßen versprüht. Für die Reinigungsarbeiten in Chicago hat IBM der Stadt bereits 18.000 USD gezahlt.
