28.11.2001

SCHLAU

EU durchschaut Kindertricks

Die EU hat eine Studie benötigt, um das Offensichtliche auch wahrzunehmen:

Unbeaufsichtigte und im Internet surfende Kinder klicken häufiger Gewalt verherrlichende Seiten und pornografische Angebote an als Jugendliche unter Aufsicht.

Schutz vor Versuchung

Nach der Untersuchung möchten allerdings 80 Prozent aller befragten Kinder vor anstößigen Bildern und 75 Prozent vor Gewaltdarstellungen im Internet geschützt werden.

Der EU-Sozialausschuss rief die EU-Kommission zum Handeln auf: "Internet-Dienste-Anbieter müssen unbedingt gesetzlich dazu verpflichtet werden, im Internet surfende Kinder zu schützen", hieß es in der Mitteilung des Ausschusses.