Elektronischer Rechtsverkehr ausgezeichnet
Der Elektronische Rechtsverkehr [ERV] Österreichs wird im Rahmen einer E-Government-Konferenz vom 29. bis 30. November 2001 in Brüssel von der Europäischen Kommission als Vorzeigeprojekt präsentiert werden.
Das Projekt hat sich dabei im Wettbewerb gegen 281 eingereichten Projekte durchgesetzt, teilte der Entwickler des Systems, die TA-Tochter Datakom, am Montag mit.
Elektronischer Rechtsverkehr ausgebautE-Dokumente
Der ERV ermöglicht die elektronische Kommunikation mit den Gerichten. Bis November 2001 wurden insgesamt zehn Millionen E-Dokumente - etwa Mahnklagen und Exekutionsanträgen - befördert.
Für das Einzeljahr 2001 erwartet die Datakom 1,7 Millionen E-Dokumente. 75 Prozent aller bei den Bezirksgerichten eingereichten Klagen sowie 50 Prozent der Exekutionsanträge werden damit über diesen Dienst übertragen.
Das System ist grundsätzlich für jedermann offen, vor allem wird es von Rechtsanwälten, Notaren, Körperschaften öffentlichen Rechts sowie Banken, Versicherungen und Unternehmen genutzt.
