26.11.2001

GUIDELINE

Bildquelle: FuZo

Wir basteln uns ein Intranet

Usability-Guru Jakob Nielsen präsentiert in der aktuellen Ausgabe seiner Useit-Kolumne die zehn Gewinner seines Preisausschreibens für das beste Intranet-Design 2001.

Unternehmen wie Andersen und BC Hydro hätten demnach Intranet-Systeme, die sich durch einheitliches Design und Navigationsmittel sowie Kollaborations-Tools und Content-Management-Systeme auszeichnen.

Keep it simple, stupid

So sind für Nielsen die zwei wichtigsten Schlagwörter "Vereinfachung" und "Vereinheitlichung" der Navigation. Das müsse sich auf dynamische Inhalte wie Suchmaschinen auswirken.

So beseitigten oder versteckten die Gewinner des Intranet-Design-Wettbewerbs nicht benutzte Optionen ihrer Suchmaschinen und bewarben diese im Gegensatz stärker.

Stärker als bisher zeichnen sich Intranets durch integrierte Kollaborations-Tools wie Nachrichtengruppen und elektronische Pinboards aus.

Content-Management-Systeme

Anstatt Mitarbeitern eigenen Intranet-Space zur Erstellung einer privaten Homepage zur Verfügung zu stellen, wäre es zudem vorteilhaft, ein Content-Management-System zu implementieren, das Programmierung und Gestaltung vorwegnimmt und die User sich auf den Austausch von Informationen konzentrieren lässt.

Das hätte wiederum ein konsistentes Design und damit geringere Verwirrung und geringere Einschulungskosten zur Folge.

Nielsen gibt zu, dass es noch keine genauen Werkzeuge und Maßnahmen gibt, um die Auswirkungen eines optimierten Internets zu quantifizieren. Jedoch steige die Nutzung des Intranets nach einer Optimierung, die den genannten Richtlinien folgt, in den meisten Fällen um 98 Prozent steigen.