Eine Diskette mit drei GB Speicher
Die gute alte Diskette könnte schon bald fröhliche Urständ feiern, wenn eine von Fujifilm entwickelte neue Technologie tatsächlich kurz vor der Serienreife steht.
Die so genannte Nano-Cubic-Technologie soll Magnetspeicher wie Diskette, Data Cartridges und digitale Videobänder in neue Speicherdimensionen führen.
Neben drei Gigabyte und mehr pro Diskette lassen sich die andern beiden Speichermedien künftig mit bis zu einem Terabyte an Daten füllen, heißt es bei Fujifilm.
Nach Angaben das Herstellers übertrifft die neue Technologie herkömmliche Magnetspeicher von der Größe her um den Faktor zehn. Die auf ein Zehntel der gängigen Stärke geschrumpfte, ultradünne Magnetschicht soll dabei so hohe "signal to noise ratios" bringen, dass eine derartige Datendichte möglich wird.
Flash-Video des HerstellersKosteneffizienz, Performance
Am interessantesten klingt, dass mit der Einführung des Produkts nach Angaben von Fuji nur kleinere Modifikationen an bestehenden Produktionsstraßen für Magnetspeicher nötig sind, was Kosteneffizienz verspricht.
Stanley E. Freymuth, COO Fujifilm USA, sprach von "einer neuen Benchmark und neuen Ebenen der Performance im Massenspeicherbereich".
Was nicht verlautbart wurde, sind Zahlen zur Performance von Nano Cubic in puncto Zugriffsgeschwindigkeit.
Remember ZIP-Drives
Nano Cubic basiert auf einer früheren Entwicklung des Hauses
Fuji, die in den 90er Jahren eine Rolle spielte - bis CD-Brenner zu
erschwinglichen Preisen auf den Markt kamen. Auf ATOMM [Advanced
super thin layer and high output metal media] beruhen die bekannten
ZIP100- und ZIP250-Laufwerke sowie Bandspeicherlaufwerke.
Die ZIPs haben Zugriffsraten von 1,7 MB/s
