Regierung droht mit Migration von Windows
Die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und Microsoft um die Software-Lizenzen für Regierungsstellen und Behörden des Landes drohen offenbar zu eskalieren.
Dabei geht es um Mehrkosten von rund 60 Millionen Pfund [96 Mio. Euro], die geänderte Lizenzbedingungen mit sich bringen würden.
Microsoft hat allerdings schon dem Druck vieler Kunden nachgegeben und die Zeichnungsfrist für sein neues Firmen-Lizenzmodell verlängert.
Microsoft lockert LizenzmodellAlternativen gesucht
Für die britische Regierung werden die Verhandlungen vom Office of Government Commerce [OGC] geführt, das mit dem Ziel gegründet wurde, die Regierungsausgaben zu reduzieren.
OGC-Chef Peter Gershon sagte gestern, dass seine Behörde "nicht zusehen werde, wie ein Hersteller eines in Behörden weitverbreiteten Produkts aus der relativen Abhängigkeit Profit schlägt."
Gershon sagte auch, dass das OGC sich bereits nach alternativen Anbietern umsehe.
