Kopierschutz frisst Akku-Laufzeit

DRM
20.03.2006

Ein Test zeigt, dass kopiergeschützte Digitalmusik den Akku von Musikplayern schneller leert als "freie" Musikformate.

Kopierschutz-Technologien werden für digitale Musikkonsumenten immer wieder zum Ärgernis.

Die verschiedenen Systeme zum Digital Rights Management [DRM] beschränken aber nicht nur die Nutzung der Musik, sondern auch der digitalen Player, wie nun ein Test von MP3.com aufweist: Das Abspielen von kopiergeschützten Songs verbraucht nämlich mehr Akku als "freie" Musik.

Am akkuunfreundlichsten verhalten sich dabei laut dem Test kopiergeschützte Songs im WMA-10-Format: Im Schnitt währte die Akku-Laufzeit der getesteten Player dabei um 25 Prozent kürzer als beim Abspielen von Songs im MP3-Format.

Kopierschutz-Systeme halten immer öfter auch in Hardware Einzug.

Akku-Laufzeiten als Ärgernis

Auch Apples DRM FairPlay verbrauchte im Test mehr Saft, rund acht Prozent im Vergleich zu ungeschützten MP3s.

Getestet wurden unter anderem die Player Creative Zen Vision:M, Archos Gmini 402, iRiver U10 und die neue iPod-Generation.

Die von den Herstellern angegebenen Akku-Laufzeiten sind meist mit Vorsicht zu genießen, weil diese Nutzungsbedingungen voraussetzen, wie sie in der Praxis meist nicht umsetzbar sind.

(futurezone | MP3.com)