24.11.2001

E-COMMERCE

Bildquelle: FuZo

Fixe Preise schaden Internet-Autohandel

Für die Automobilbranche wird sich das Internet zunehmend als bedeutendes Werbe- und Vermarktungsmedium entwickeln.

Auch wenn noch wenige Kunden direkt über das Internet ein Fahrzeug kaufen, wachse die Bedeutung des Mediums als Info- und Kunden-Kontaktbörse, glaubt Nicola Carbonari, Chef des Autoportals AutoScout24.

Seiner Meinung nach hätten die Internet-Händler in der Vergangenheit zur Zurückhaltung der Kunden beigetragen.

"Halluzinationen im Internet-Geschäft"

Für den Verbraucher, der bei seinem Händler vor Ort einen Preisnachlass von fünf bis 15 Prozent heraushandeln konnte, habe dadurch ein wichtiger Kaufanreiz gefehlt, glaubt Carbonari.

Nach einer langen Zeit der "Schlammschlachten" und "Halluzinationen" habe sich das Internet-Geschäft für die Autobranche inzwischen konsolidiert.

Vor drei Jahren noch habe es Hunderte Anbieter in der Branche gegeben, eine "Überlebenschance hätten aber künftig höchstens fünf".

B2B und B2C

Die Beziehung zwischen Händler und Zulieferer und die zwischen Händler und Endkunde werden sich zukünfitg an E-Commerce-Strategien orientieren.

Der Autokäufer soll dann nicht nur sein Fahrzeug am PC konfigurieren und bestellen können, sondern auch verfolgen, wie es Schritt für Schritt in der Fabrik entsteht.

Daneben wird durch die Vielzahl neuer Fahrzeugkonzepte und -Technologien die Basis für Geschäfte rund um intelligente Mobilitätslösungen geschaffen, zum Beispiel durch E-Commerce im Auto.