Hynix veräußert LCD-Produktion
Der angeschlagene südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor Inc hat eine weitere Sparte für Flüssigkristallanzeiger [LCD] verkauft.
Mit dem Transfer vervollständige Hynix [vormalig Hyundai Electronics] den Verkauf sämtlicher LCD-Aktivitäten, teilte das Unternehmen weiter mit.
Chinesisch-koreanisches Konsortium
Wie das Unternehmen in Seoul mitteilte, wurde ein Vertrag mit
einem chinesisch-koreanischen Konsortium zur Übernahme der
Produktion für LC-Displays für Mobiltelefone unterschrieben.
HynixBOE Group mit 45 Prozent Mehrheit
Hynix erwarte von der Transaktion 75 Milliarden Won [etwa 66,7 Mill. Euro], hieß es. An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen werde der Computermonitor-Hersteller BOE Group aus China [Beijing Orient Electrics] mit 45 Prozent die Mehrheit haben.
Die Semiconductor Engineering Co [SEC] aus Südkorea übernimmt danach 35 Prozent.
Hynix werde 15 Prozent an dem Unternehmen, das den Namen Hyundai LCD Inc behalte, halten.
Chinesische Regierung entscheidet
Die restlichen 5 Prozent gingen an andere Unternehmen. BOE müsse noch die Billigung des Geschäfts durch die chinesische Regierung und die Vorstandsmitglieder abwarten.
