20.11.2001

AUFWÄRTS

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Hewlett-Packard Österreich mit Umsatzplus

Hewlett-Packard Österreich hat trotz des rückläufigen PC-Marktes und der aktuellen Konjukturschwäche und im Gegensatz zum Gesamtkonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 [per Ende Oktober] ein Umsatzplus von vier Prozent auf 5,4 Mrd. ATS [392 Mio. Euro] erzielt, sagte HP-Österreich-Chef Wolfgang Gruber heute.

Das operative Ergebnis sei positiv. Um Einbußen durch Einbrüche auf dem PC- und Druckermarkt künftig zu kompensieren, setze HP auf neue Geschäftsbereiche wie mobile Anwendungen, digitale Bildverarbeitung, vernetzte Drucker und neuartige Speichermedien.

Wieder Steigerung im nächsten Jahr

Im laufenden Geschäftsjahr 2001/02 wolle HP wieder um mindestens fünf Prozent wachsen. Der HP-Konzern hatte vergangene Woche einen deutlichen Gewinn- und Umsatzrückgang für das abgelaufene Geschäftsjahr gemeldet.

Der PC-Markt ist in Österreich laut Marktforschungsinstitut GfK von Februar bis September 2001 gemessen nach Stückzahlen um neun Prozent eingebrochen, der Druckermarkt ging wertmäßig um elf Prozent zurück.

Notebooks hingegen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, der Markt wuchs in Österreich von Februar bis September laut GfK um 29 Prozent.

Kein Stellenabbau in Österreich

Der weltweite Abbau von 6.000 Stellen im HP-Konzern habe Österreich nicht getroffen, wie wohl auch hier zu Lande Mitarbeiter am freiwilligen Sparprogramm teilgenommen und verstärkt Urlaub abgebaut hätten, bemerkte Gruber. Die Zahl der Mitarbeiter bei HP Österreich stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 55 auf 526 Beschäftigte, 25 davon kamen im Dienstleistungsbereich neu dazu.

Zentrale für Ost- und Zentraleuropa

HP Österreich ist gleichzeitig auch Zentrale für Ost- und Zentraleuropa, die Schweiz, den Nahen Osten und Afrika und trägt damit Managementverantwortung für etwa 120 Länder. Künftige Wachstumsmärkte seien der Nahe Osten und Afrika, betonte Gruber.

Bezüglich der geplanten Fusion von HP mit Compaq erwartet Gruber bis spätestens Frühjahr 2002 eine Entscheidung der Kartellbehörden. Die geplante Fusion mit Compaq sei aber nur "eine von mehreren", damit könne man das Massenmarktgeschäft wie PCs stärken, so Gruber.