20.11.2001

DEAL

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Insiderhandelsverdacht bei Xbox-Lieferant

Im Zusammenhang mit der neuen Spielekonsole Xbox von Microsoft wirft die Staatsanwaltschaft Angestellten des Microsoft-Lieferanten Nvidia Insiderhandel vor.

Wie die Bundesbehörde für Nordkalifornien mitteilte, sollen mindestens vier Nvidia-Beschäftigte zu niedrigen Kursen Aktienpakete des eigenen Unternehmens gekauft haben, bevor Wochen später der milliardenschwere Liefervertrag zwischen Nvidia und Microsoft für die Konsole offiziell bekannt gegeben wurde.

Familienbande

Den Angaben zufolge bestritten die Beschuldigten in einer ersten Anhörung die Vorwürfe. Gegen einen fünften Verdächtigen wird noch ermittelt.

Die Beschuldigten sollen auch Freunde und Verwandte zum Aktienkauf ermuntert haben, bevor der Deal offiziell bekannt gegeben wurde und der Nvidia-Kurs einen Sprung machte.