MS bereitet Online-Kinderschutz vor
Der Softwarekonzern Microsoft bietet Eltern ab dem Sommer eine Software, die unerwünschte Netz-Inhalte filtert, an.
Microsoft will ab dem kommenden Sommer einen kostenlosen Jugendschutz-Filter anbieten, mit dem Eltern ihren Nachwuchs vor unerwünschten Online-Inhalten schützen können.
Unter der Bezeichnung "Windows Live Family Safety Settings" sollen verschiedene Tools wie ein Filter ungeeignete Websites herausfiltern und Protokolle bei der Beobachtung der Online-Aktivitäten des Nachwuchses helfen.
Das Service soll Nutzern von Windows XP mit Service Pack 2 und des kommenden Betriebssystems Vista kostenlos zur Verfügung stehen.
Auch die Kommunikationsmöglichkeiten über Windows Live Mail und Messenger sollen begrenzt werden können.
Medienkompetenz erarbeiten
Doch die elektronischen Babysitter sind allein keine Lösung, auf Dauer ist nur eine umfassende Medienerziehung der Kinder sinnvoll.
Zum Grundwissen sollte etwa gehören, dass persönliche Daten niemals an Unbekannte [Chat-Bekanntschaften etc.] weitergegeben werden dürfen.
Daher kooperiert Microsoft mit der American Academy of Pediatrics [AAP], die Eltern mit Tipps zur kindgerechten Internet-Nutzung versorgen sollen, um die Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit PC und Internet zu lehren.
In Österreich unterstützt Microsoft unter anderem die EU-weite Initiative Saferinternet.at, die Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internetnutzung gibt und gleichzeitig die positiven Aspekte bei der Nutzung des Internet aufzeigt.
