16.11.2001

MICROSOFT

Bildquelle: FuZo

US-Justizministerium verteidigt Einigung

Das US-Justizministerium hat die angestrebte außergerichtliche Einigung im Kartellprozess gegen den Softwarehersteller Microsoft verteidigt.

In einem 68-seitigen Schriftstück begründete die Regierung ihre Entscheidung gegenüber den Kritikern.

Geheime Schnittstellen preisgeben

Die außergerichtliche Einigung verlangt von Microsoft, dass das Unternehmen Computerherstellern die freie Wahl überlässt, Microsoft-Produkte oder Konkurrenzsoftware auf ihren Geräten zu installieren.

Weiterhin soll der Softwaregigant den Wettbewerbern bisher geheime Schnittstellen seines Betriebssystems preisgeben.

Die Vereinbarung habe den Vorteil, dass Maßnahmen sofort umgesetzt werden könnten, während die Fortführung des Prozesses noch Jahre dauern könnte, argumentierte das Ministerium.