148 Gigabyte mit Ultra320-Anschluss
Hitachi zeigt auf der Comdex eine 3,5-Zoll-SCSI-Festplatte mit 147,8 Gigabyte Kapazität.
Das Laufwerk dreht mit 10.025 U/min und verwendet ein Ultra320-SCSI-Interface. Damit besitzt Hitachi nach Seagate die zweitgrößte Enterprise-Festplatte.
Lange Zeit war es um die SCSI-Festplatten von Hitachi sehr ruhig. Die Ankündigung der neuen Serie "DK32EJ" überrascht deshalb umso mehr. Sie kann zwar nicht die 180 GB Kapazität von Seagates Barracuda 180 bieten, dreht dafür aber mit 10.025 U/min und benötigt nur ein Low-Profile-Gehäuse mit einem Zoll Bauhöhe.
Hohe Datendichte
Die Kapazität von 147,8 Gigabyte realisiert Hitachi mit nur fünf
Plattern zu je 30 Gigabyte. Diese hohe Datendichte wird in der
Drehzahlklasse mit 10.000 U/min bei der DK32EJ erstmals eingesetzt.
Maximal waren bisher 18 GB große Magnetscheiben in
10.000er-SCSI-Drives zu finden, wie beispielsweise bei Fujitsus
Allegro 7 und Maxtors Atlas 10K III.
HitachiHohe Datentransferraten
Aus der Konstellation von 30-Gigabyte-Plattern und 10.025 U/min ergeben sich bei der DK32EJ hohe Datentransferraten. Hitachi gibt ein Maximum von 66 Megabyte/s im schnellen Außenbereich der Magnetscheiben an. Damit würde das Hitachi-Laufwerk einen neuen Performance-Rekord bei Festplatten erreichen.
Die mittlere Zugriffszeit ist mit 4,9 ms angegeben, ein Fullstroke-Zugriff fordert elf ms. Hitachi bietet bei der DK32EJ-Serie zusätzlich die bei SCSI-Drives populären Kapazitäten von 73 und 36 Gigabyte an, der Datenpuffer ist bei diesen Laufwerken vier MB groß. Optional bietet Hitachi die Drives mit 16 MB Cache an.
Ab Jänner 2002 lieferbar
Neben der Ultra320-SCSI-Schnittstelle finden sich auch Fibre-Channel-Versionen im Angebot. Die MTBF beziffert der Hersteller mit 1,2 Millionen Stunden, die Garantiezeit endet nach fünf Jahren. Lieferbar sollen die DK32EJ-Festplatten nach Auskunft von Hitachi im Jänner 2002 sein.
