13.11.2001

HANDY-BIZ

Bildquelle: v

Vodafone mit 13,8 Milliarden Euro Verlust

Nach zahlreichen Zukäufen im Ausland bekommt der britische Mobilfunkkonzern Vodafone nun die Folgen seiner Expansionsstrategie zu spüren.

Wie das Unternehmen heute mitteilte, musste es im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres [April bis September] einen Verlust von 8,5 Milliarden Pfund [13,8 Mrd. Euro] verbuchen.

Ursache sind Abschreibungen auf Beteiligungen wie etwa die deutsche Festnetztochter Arcor.

Operativ positiv

Ohne die hohen Belastungen zeigte sich Vodafone trotz der schwierigen Lage auf dem Telekommunikationsmarkt allerdings weiter auf Wachstumskurs.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg im ersten Halbjahr um 46 Prozent auf 4,8 Milliarden Pfund [7,8 Mrd. Euro]. Damit lag der Wert leicht über den Erwartungen der Analysten.

Der Umsatz legte um 27 Prozent auf 8,9 Milliarden Pfund [14,5 Mrd. Euro] zu. Die Zahl seiner Kunden steigerte Vodafone von Ende März bis Ende September um 15 Prozent auf 95,6 Millionen.