12.11.2001

NEGATIV

UMTS-Kosten verhindern MobilCom-Gewinn

Der deutsche Telekommunikationskonzern MobilCom hat im dritten Quartal inklusive UMTS-Vorlaufkosten ein negatives Vorsteuerergebnis verbucht und damit unterschiedliche Reaktionen bei Analysten ausgelöst.

Der Konzern wies heute einen Verlust vor Steuern, Zinsen, Abschreibung und Amortisation von 6,83 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,66 Millionen Euro im Vorquartal aus.

Die Differenz erklärte MobilCom in erster Linie mit Ausgaben für den UMTS-Netzaufbau und den höheren Personalaufwand für IT-Fachleute. Die Kundenzahl habe sich binnen Jahresfrist auf knapp 8,5 [Vorjahr 5,6] Millionen erhöht.

Geringerer Umsatz

Erst in zweiter Linie wurde auf den Verlust inklusive UMTS-Kosten verwiesen. MobilCom hatte im dritten Quartal eigenen Angaben zufolge wegen gekürzter Handy-Subventionen insgesamt einen geringeren Umsatz von 608,8 Millionen Euro verbucht.

Im Zeitraum von Jänner bis September sei das EBITDA bei minus 37,96 Millionen Euro gelegen, teilte MobilCom weiter mit. Der Neunmonatsumsatz sei zugleich auf 2,01 Milliarden Euro von 1,66 Milliarden Euro im Jahr 2000 gestiegen.