Fingerprints bei amerikanischen Flügen
Die Air Transport Association [ATA], die Vereinigung der US-Airlines, fordert von der Regierung der Vereinigten Staaten die Einführung einer Identitätskarte mit biometrischen Erkennungsmerkmalen wie Fingerabdrücken.
Wie der US-Fachdienst AviationNow berichtet, soll die Smart Card für inländische Fluggäste vorerst nur auf freiwilliger Basis vergeben werden.
Für Ausländer verpflichtend
Für Passagiere aus dem Ausland will die ATA die Karte von der
US-Regierung allerdings verpflichtend vorschreiben lassen.
AviationNow - Smart CardSpiel mit der nationalen Sicherheit
"Wir glauben, dass dies für Ausländer ohne permanenten Aufenthalt in den USA verpflichtend eingeführt werden sollte. Schließlich steht die nationale Sicherheit auf dem Spiel.", erklärte ATA-CEO Carol Halett.
Neben der Nationalen Sicherheit erhofft sich die ATA durch diese Maßnahme eine schnellere Abfertigung der Passagiere auf den Flughäfen.
Die Smart Card sollte nach den Vorstellungen der ATA mit dem Informationssystem des neuerrichteten Homeland Security Office verbunden werden.
Koordination der Datenflüsse
Diese Behörde würde wiederum die Erfassung der Daten mit den
verschiedenen Behörden wie dem Justiz-, dem Verteidigungs- und dem
Transportministerium sowie anderen Behörden koordinieren.
Dammbruch beim DatenschutzReservierungslisten überprüfen
Mit der Card erhalten die Sicherheitsbehörden die Möglichkeit, bereits die Reservierungslisten der Fluggesellschaften zu überprüfen.
Die ATA hatte nach den Informationen von AviationNow bereits erste Treffen mit der US-Regierung zu diesem Thema.
