09.11.2001

AUFERSTEHUNG

Bildquelle: FuZo

Iridium profitiert von Terror

Die Terroranschläge in den USA haben offensichtlich dem Satelliten-Handydienst Iridium zu einem ungeahnten Erfolg verholfen.

Die Auffanggesellschaft des vor den Anschlägen in Konkurs gegangenen Unternehmens verzeichnet eine steigende Nachfrage, berichtet der Informationsdienst CNet.

Handy-Antennen waren auf WTC-Turm

Insbesondere in New York ist in der Nähe des zerstörten World-Trade-Center-Komplexes [Ground Zero] nach den Worten von Jennings eine Zone entstanden, in der Handy-Telefonie fast unmöglich ist.

Die für den Bereich notwendigen Antennen waren auf dem Dach eines der eingestürzten Zwillingstürme installiert.

Steigende Nachfrage nach dem antennenunabhängigen Iridium-System verzeichnet das Unternehmen auch aus dem Umfeld des Pentagon.

Von Pakistan bis nach Chile

Nach den Worten von Jennings hat die Iridium-Auffanggesellschaft vor wenigen Tagen den Telefondienst offiziell wieder aufgenommen.

Die derzeit abgedeckte Fläche reiche von Pakistan im Osten bis westlich von Chile.

Die Telefone kosten jetzt noch umgerechnet knapp 766 Euro statt bisher fast 1.790 Euro. Die Gesprächsminute ist für umgerechnet 0,77 Euro statt bisher für bis zu 7,16 Euro zu haben.