Rätselraten um Zukunft von Jet2Web
Nach der gestrigen Ankündigung, nach der Eduard Zehetner, Geschäftsführer der Jet2Web Internet Services der Telekom Austria, als Vorstand zum Feuerfest-Konzern RHI wechseln will, hat das Rätselraten um die Zukunft der Internet-Sparte der Telekom Austria begonnen.
Voraussetzung für den Wechsel zum 1. Dezember dieses Jahres war die einvernehmliche Auflösung seines Dienstvertrages mit der TA, die soeben erfolgt ist.
Einige Beobachter gehen in diesem Zusammenhang sogar davon aus, dass der Vorstandschef der TA, Heinz Sundt, über einen Abgang Zehetners nicht unglücklich ist, weil er jetzt die Internet-Tochter enger an den Gesamtkonzern binden kann.
Einige Spekulationen besagen sogar, dass "Jet2Web" als Spartenname eingestellt und nur noch als CI für den gesamten TA-Konzern verwendet werden könnte. Erst im Sommer letzten Jahres wurde
Ex-One-Chef Zehetner Jet2Web-Geschäftsführer.Zwischenlösung
Die TA teilte heute Vormittag mit, dass Zehetner mit 30.11.2001 als Geschäftsführer von Jet2Web Internet ausscheidet.
Die Position des Geschäftsführers wird interimistisch mit Rudolf Fischer, dem technischen Vorstandsdirektor der Telekom Austria AG, nachbesetzt.
Rudolf FischerAlte Bande
Zehetner hat in der Vergangenheit zumindestens indirekt schon einmal für RHI gearbeitet: Während seiner Zeit als Finanzvorstand bei One war RHI noch an dem Mobilfunk-Unternehmen beteiligt.
